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Gedanken zum Monatsspruch Januar 2023

 

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.                                                            Gen. 1,31

 

So kann es auch uns gehen. Wir schaffen etwas - und finden es gut, hin und wieder sogar sehr gut. Durch und durch gelungen. Wir können stolz darauf sein – und sind es auch. Wir lehnen uns zurück und genießen erst einmal dieses Gefühl. Wir gönnen uns eine Pause, einen „sechsten Tag“ der Ruhe.

 

            Aber leider bleibt es nicht dabei. Nicht alles will uns gelingen. Es gibt gute Tage, aber auch schlechte Tage, misslungene, an die wir nur sehr ungern erinnert werden. Sie wollen uns nicht gefallen, und sie können uns nicht gefallen. Am besten, wir vergessen oder wir verdrängen sie einfach, wenn es so einfach ginge...

 

            Sollte es auch Gott so gehen, wenn er auf das von ihm Geschaffene zurückschaut? Hin- und hergerissen zwischen Genugtuung und Verzweiflung, zwischen Erfolg und Scheitern, zwischen Freude und Trauer?

 

            Woran lag es nur, dass aus dem Gewünschten etwas Erschreckendes, aus dem „Engel“ ein „Teufel“ erwachsen ist? Die Schöpfung, so scheint es, ist aus den Fugen geraten. Warum nur? Frei und verantwortungsvoll gestalten gelingt eben nicht immer wie geplant und gewünscht. Selbst-bestimmt anstatt fremdbestimmt führt nicht unbedingt in eine gute Richtung, gut im Sinne der gesamten Schöpfung. Sollte Gott lieber das Ruder in die Hand nehmen? Hat er es überhaupt jemals aus der Hand gegeben? – Fragen über Fragen, die am Ende nicht weiterführen. Das Rad der Geschichte, des Geschehenen – lässt es sich zurückdrehen?

 

            Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es den HERRN, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen ... (Gen. 6, 5-6)

 

 

            „Der Mensch“ ist leider nicht so lernfähig, wie die Schöpfung es erfordert. Denn auch die „zweite Schöpfung“ förderte nichts Neues an die Oberfläche. Die „Sintflut“ (Gen. 6,17ff) sollte, so war sie gedacht, die Schöpfung erneuern. Was hat sich seit und durch Noah geändert? Im Grunde nichts Wesentliches. Die ertränkten Probleme tauchten nach Noah wieder auf. Bis heute.

 

 

            Der Mensch braucht eine Wesenserneuerung von Grund auf, die nur Gott selbst schaffen kann. So sieht es der Prophet Hesekiel: Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. (Hes. 36,26-27).

 

 

 

GOTT war, er ist und er bleibt unsere einzige Hoffnung.

                                                                                                                                                   Georg Leupold

  

 


 

Die evangelisch-augsburgische Kirchengemeinde Pabianice

 

lädt ganz herzlich

zu einem deutschsprachigen Bibeltreffen ein.

 

Das nächste Treffen findet statt

am Sonnabend, dem 18. Februar um 11:00 Uhr

im Betsaal des Gemeindehauses

(neben der Kirche an der ul. Zamkowa 8 gelegen).

 

Anschließend ist ein Beisammensein

bei Kaffee und Kuchen vorgesehen.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

 

 

 


 

 

 

Der du allein der Ewge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.

 

  

                                                          Text:                Jochen Klepper (1938)

                                                          Melodie:         Siegfried Reda (1960)

 

 
 
 

 

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